Twenty four „7-Eleven“

Denkt man an Thailand, denkt man zum einen an wunderschöne Naturparadiese aber auch an viele schlimme Themen, die der Massentourismus mit sich bringt. Aber aus dem asiatischen Land kommen auch wegweisende Nachhaltigkeits-Konzepte.


Eines davon ist 7-Eleven. Dabei handelt es sich um die gleichnamige Kette. Die betreibt landesweit über 10.000 24-Stunden-Shops. Und weil jeder Thailänder angeblich im Schnitt acht Plastiktüten pro Tag verbraucht, rief die Kette die Aktion „7 Go Green“ ins Leben. „Wir verwenden diesen Monat, um unsere Mission anzukündigen. Wir wollen alle Plastiktüten in allen 7-Eleven Filialen landesweit reduzieren und stoppen. Wir fordern alle Thais und alle Kunden auf, bei jedem Einkauf einfach nur noch eine einzige Plastiktüte pro Tag zu verwenden“, sagte Tanin Buranamanit, Managing Director und Chief Executive Officer von CP All, zum Start der Aktion Anfang November 2018 in einer Pressemitteilung.


Kunden, die beim Einkauf die obligatorische kostenlose Plastiktüte ablehnten, bekamen für ihre Kundenkarte Gutschriften. Die Kette spendete zudem in diesem Fall 0,20 Baht an Umweltorganisationen. Ende Januar zog man nach drei Monaten eine erste Bilanz. Und die liest sich beindruckend. Alleine im Zeitraum zwischen dem 7. Dezember und 13. Januar wurden über 100 Millionen Plastiktüten eingespart. Insgesamt gingen so 20.464.681 Baht an ein Krankenhaus gespendet. Inzwischen ist die Summer der eingesparten Plastiktüten gar auf rund 170 Millionen gestiegen, die Spendensumme auf mehr als 33 Millionen Baht, also umgerechnet rund 1,2 Millionen Euro.

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